Das ist meine Geschichte
Mirela Andras.Geboren bin ich in Sighisoara, Rumänien in einer Roma Familie. I wuchs auf in einer sehr armen Familie. Nur meine Mutter hat eine feste Arbeit und sehr hatten wir dann nichts zum Essen, nur altes Brot was die Leute uns gegeben haben. Viele Male haben meine Eltern, die älteren Geschwister und ich nichts gegessen, nur das die jüngeren Geschwister etwas zum Essen hatten. Das hinterließ Spuren in der Art wie ich mich selber sah. So fiel ich oft in Selbstmitleid und Depression, sehr unsicher in meiner Identität. Sehr oft wurde ich geschlagen und aus dem Haus geworfen und ich hatte dann nichts wo ich bleiben konnte, außer im umliegenden Wald. Mein Traum war es, dass ich eines Tages in der Lage sein werde mein Haus zu verlassen.
Als ich 9-10 Jahre alt war, begannen meine Eltern in eine lokale christliche Kirche zu gehen und ich ging mit ihnen. Als ich 11 Jahre alt war hatte ich einen Traum und sah mich selber mit meinem Gepäck, auf einer Straße entlang gehend, die immer breiter wurde. Als ich aufwachte laß ich Jesaja 45, etwas was meine Traum interpretiert. Es spricht über Gott, der zu Kores spricht:
Also spricht der HERR zu Kores, seinem Gesalbten, dessen rechte Hand ich ergriffen habe, um Völker vor ihm niederzuwerfen und die Lenden der Könige zu entgürten, um die Türen vor seinem Angesicht aufzutun und die Tore, damit sie nicht geschlossen bleiben:
Ich will vor dir herziehen und das Erhabene erniedrigen; ich will eherne Türen zerbrechen und eiserne Riegel zerschlagen
und will dir verborgene Schätze geben und versteckte Reichtümer, damit du erkennest, daß Ich, der HERR, es bin, der dich bei deinem Namen gerufen hat, der Gott Israels.
Jesaja 45,3
Da fühlte das Gott mich ruft ein Missionar zu sein. I begann am «Kings Kids Ministry» teilzunehmen, wo ich geistlich aufwuchs und wo ich anfing mit auf Kurzzeiteinsätze zu gehen. Mit 18 Jahren nahm ich an einer DTS (Discipleship Training School von JMEM) in Budapest teil, wo Gott mein Leben total veränderte, meine Identität offenbarte und mir half Menschen zu vergeben, die mich verletzt hatten. Während dieser Zeit sprach Gott mehr und mehr über Mission zu mir. Als ich dann meiner Familie zuhause mein Herz für Mission offenbarte waren sie total dagegen, weil sie schon Pläne für mein Leben hatten: eine Arbeit zu finden und für die Familie zu sorgen. Deswegen war ich dann in der Situation zwischen meiner Familie und den Ruf für die Mission zu wählen. Es war eine sehr schwierige Entscheidung. Ich betete darüber und spürte, dass es die richtige Zeit war zu gehen. Mein Pastor war der gleichen Meinung, so dass ich die Entscheidung traf Gotts Ruf zu folgen. In die Mission zu gehen bedeutete dann, dass ich nicht mehr das Kind meines Vaters war. Ich konnte nicht mehr als eine Tochter nach Hause kommen. Ich wurde Teil von JMEM Konstanza, Rumänien, wo ich Mitarbeiter der DTS war für 4 Jahre. Die ganze Zeit hat Gott treu für mich für alles gesorgt, was ich brauchte. Ich war in der Lage zu verschiedenen Nationen zu gehen. Er tröstete mich in der Ablehnung meiner Familie durch mehr Brüder und Schwestern in der ganzen Welt.
Im Jahre 2006 kam ich auf die Philippinen und arbeitet dort mit DTS. In dieser Zeit schickte mein Vater mir einen Brief, in dem er mich um Vergebung für seine Ablehnung bat, in dem Wissen, dass mich Gott in meinem Leben in die Mission gerufen hat und er drückte seinen Wunsch aus, mich wieder zu sehen.
Mein Herz ist die Roma zu sehen, wie sie Gott in ihrer eigenen Sprache und Kultur anbeten und zu sehen wie junge Roma trainiert und gesandt werden in andere Nationen in die Mission gehen, wiederhergestellt in ihrer Würde und Identität und ein Segen für andere Nationen.
2008-02-04 20:46:39
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